Unser Angebot  

Wohngruppen im Kinderdorf

Die Heilpädagogischen Wohngruppen befinden sich in einer dorfähnlichen Anlage mit weitläufigem Gelände. Dieses bietet viele Möglichkeiten zu Spiel und Sport.

In den neun Heilpädagogischen Wohngruppen des Caritas-Kinderdorfes Marienstein leben je neun Kinder und Jugendliche. Die Wohngruppen sind alters- und geschlechtsgemischt.

Betreut werden die Kinder und Jugendlichen von vier pädagogischen Fachkräften und einer/m Praktikantin/en im Anerkennungsjahr. Die Fachkräfte sind Heilerziehungspfleger/innen, Erzieher/innen, Sozialpädagoginnen/-pädagogen, Heilpädagoginnen/-pädagogen und Pädagoginnen/Pädagogen. Daneben stehen ihnen qualifizierte Fachkräfte

  • in der Schule
  • im therapeutischen Fachdienst sowie
  • im gruppenübergreifenden Dienst

zur Seite.

Zielgruppe

Aufnahme finden Kinder im Vorschul- und Schulalter mit Verhaltensauffälligkeiten und/oder Entwicklungsstörungen: speziell jene, die einer heilpädagogischen Betreuung und Förderung in stationärer Weise bedürfen.

Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche mit

  • Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität (ADS, ADHS)
  • Störungen im Sozialverhalten
  • Schulschwierigkeiten
  • Teilleistungsstörungen
  • Bindungs- und Angstproblemen
  • Entwicklungsverzögerungen
  • seelischen Behinderungen, die der Eingliederungshilfe bedürfen (welche dem § 35a SGB VIII zugeordnet werden)

Beim Vorliegen eines entsprechenden Förderbedarfs besuchen die Kinder und Jugendlichen unsere staatlich anerkannte private Grund- und Hauptschule: Diese hat den Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung. Der Besuch von Regelschulen in Eichstätt ist ebenso möglich.

Der Erfolg einer Jugendhilfemaßnahme hängt auch von der Mitwirkung der Eltern ab. Im Rahmen der Elternarbeit führen wir regelmäßige Eltern- und Familiengespräche.

Ziele unserer Arbeit

Zentrale Aufgabe ist es, den Kindern und Jugendlichen einen heilpädagogischen Rahmen zu geben: Sie sollen Stärken entwickeln und Defizite aufarbeiten können. Dazu stehen ihnen qualifizierte Fachkräfte

  • im Gruppendienst
  • in der Schule und
  • im therapeutischen Fachdienst sowie im
  • gruppenübergreifenden Dienst

zur Seite. Eine Rückführung in die Herkunftsfamilie oder in eine andere Hilfeform wird angestrebt.